Ein Wochenende in Monción

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Gut erholt kann diese Woche wieder beginnen. Am Wochenende war ich in Monción, einem kleinen Ort in der Provinz Santiago Rodriguez. Es ist ein verschlafenes Nest, das aber seinen gewissen Reiz hat. Abends dreht sich das Leben vor allem um den Park mit seiner Kirche. Neben der Eisdiele und Colmados, klappen diverse Wagen ihre Holzbracken hoch und bieten diverse Imbisse an. Was nie fehlen darf ist Cassave, ein flaches, trockenes Brot aus der Yuca-Wurzel das schon die alten Indios aßen. Diese Gegend ist vor allem wegen der Herstellung dieses Nahrungsmittels bekannt. Etwas anderes was zu diesem Gebiet gehört ist der Staudamm. Mit seinen 119 Metern Höhe ist es der größte seines Landes und dient zur Bewässerung und Stromerzeugung.
Ein guter Ort um die Seele baumeln zu lassen und sich auf diese Woche vorzubereiten.

Allen einen schönen Montag!

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Montagmorgen … Kaffee unter Palmen

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19224762_10154500207886105_3304897993522352485_nUnd wieder Montag… der Beginn einer neuen Woche und neuer Chancen auf alles und nichts. Wir haben die 25.KW 2017 ich sitze morgens auf dem Balkon und genieße einen frischen Kaffee. Bevor ich zur Schule muss, nach ja als 43 jähriger nicht als Schüler sondern als Kunst-Lehrer für Abi-Klassen, gönne ich mir etwas Ruhe. Da die letzten Prüfungen in der Schule anstehen, brauche ich heute nicht zu unterrichten. Es stehen organisatorische Programme auf der Tagesordnung und vielleicht gehe ich auch etwas eher. Als Kunstlehrer hat man so gewisse kleine Freiheiten, da man nie so richtig vermisst wird wie Mathe- oder Spanischlehrer. Aber bis gönne ich mir den Kaffee an der frischen Luft mit dem Ausblick auf Palmen. Das sind so Momente, wo ich mir selber sage: „Yves, du hast alles richtig gemacht“.

Ruhe und Zufriedenheit kennen keinen Preis! Allen einen schönen Wochenanfang!

„Aller Idealismus ist Verlogenheit vor dem Notwendigen“ (Nietzsche)

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DSC02661.jpg Was ist Idealismus? Das Leben einer Idee! Man kann Idealismus weder essen, noch eintauschen. War man nicht in der Jugend rebellisch und hatte seine Ideale? Leben wir heute das Leben, was wir immer Leben wollten oder hat uns die Gesellschaft letztendlich absorbiert und für sich vereinnahmt?

Ich hatte früher extremen Stolz. Wollte nie mit der Masse schwimmen, nie so sein wie die anderen. das hatte den Vorteil mich morgens ohne Scham im Spiegel betrachten zu können. Leider musste ich feststellen, dass mich mein Idealismus nicht satt achten, auch nicht meine Strom- und Wasserrechnung zahlte. Es war ein Kampf gegen Windmühlen. Entweder war man Teil der Gesellschaft oder man befand sich außerhalb. Na ja, sich außerhalb zu befinden ist ja nicht das schlimmste …. dies zu überleben ist allerdings eine Kunst. Denn auch wenn man sich außerhalb der Gesellschaft denkt zu befinden, hat man doch immer Berührungspunkte mit der Gesellschaft.

Als ich das begriff, dass es trotz allem immer wieder diese Berührungspunkte gab, begann ich mich langsam der Gesellschaft so weit zu prostituieren, wie es meine Ideale zuließen. Ich verkaufte meine Lebenszeit, um Geld zu verdienen mit dem ich Essen kaufte und meine Unkosten decken konnte. Dabei versuchte ich Zeit meines Lebens denen zu verkaufen, die mir eine attraktive Tätigkeit boten. Um ehrlich zu sein, nicht immer gelang es, dann wurden mir allerdings andere Attraktivitäten geboten.

Zurückschauend muss ich zugeben trotz vielen Fehlern in meinem Leben, habe ich doch das meiste richtig gemacht.

In diesem Sinne: Cheers! Auf den Idealismus!

 

Liebst oder hasst du Montage?

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19113717_10154479636531105_5906650886014623259_n Montage werden von viele verabscheut oder gar gehasst. Dabei Sind Montage so genial. Gäbe es keine Montage, Dienstage,Mittwoche oder Donnerstage, gäbe es auch keine Vorfreude auf das Wochenende.

Wie sieht mein Montag heute aus? Da gerade Prüfungen in der Schule sind, habe ich keinen Unterricht und habe mich dazu entschlossen in einer Cafeteria zu frühstücken. Bei ca. 29°C sitze ich hier unter Palmen und arbeite ein wenig am Rechner. Ab und zu kommen Leute vorbei die man kennt und bleiben auf ein Schwätzchen oder einen Kaffee.

Irgendwie liebe ich meine Montage!

Philosophische Gedanken : Zeit

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11230904_979719028719509_4141042866584693562_nZeit ist das kostbarste, was wir im Leben besitzen. Jede Sekunde die an uns vorbeizieht kann nicht noch einmal gelebt werden. Unsere Lebenszeit ist stark limitiert und immer mit der Ungewissheit behaftet, dass wir nie wissen wieviel Zeit uns überhaupt bleibt.

Was ist unsere Lebenszeit wert?

Bei einer Lebenserwartung von 80 Jahren, arbeitet man etwa 45 Jahre. Pro Jahr wären es etwa 230 Arbeitstage, also 1840 Arbeitsstunden. In 45 Jahren häufen sich 10 350 Arbeitstage an.  Also sprechen wir von kompletten 28 Jahren, die wir für andere opfern. Doch dabei bleibt es nicht. Eingerechnet sind keine Zeiten zur An- und Rückfahrt, auch keine Überstunden oder Arbeitsvor- bzw. Nachbereitungen.

Nun haben wir die Arbeitszeit, die wir von unserem Leben abziehen. Was ist mit den 6 – 8 Stunden Schlaf, den wir pro Tag benötigen? Da liegen wir innerhalb der 80 Jahren bei ca. 23 Jahre, die wir verschlafen.

Von 80 Jahren Lebenserwartung haben wir also 51 Jahre die wir nicht aktiv nutzen können. Was machen wir aus den restlichen 29 Jahren, die nur einen Bruchteil unserer Lebenszeit sind.

Nutzt sie!

 

In diesem Sinne Cheers

 

… und ein schönes Wochenende. Erholt euch, um Kraft für die folgende Arbeitswoche zu schöpfen!

Philosophische Gedanken : Sinn des Lebens

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Über den Sinn des Leb18893043_10154457492606105_9176805116787800696_nens nachzudenken ist der größte Unsinn im Leben. Seit jeher sind Philosophen daran gescheitert und konnten uns bis zum heutigen Tage keine Antwort darauf geben welche Daseinsberechtigung wir als Individuen und Individualisten auf dieser Welt haben. Sich zu reproduzieren? Das kann es auch nicht sein, sonst hätte die Natur es nicht so eingerichtet, dass Frauen normal weiterleben auch wenn sie keine Kinder mehr gebären können. Also muss es entweder mehr im Leben geben …oder gar viel weniger als wir uns immer vorstellen wollen. Vielleicht ist der Sinn des Lebens, dass es keinen Sinn gibt.

Sind wir doch mal ehrlich zu uns selbst; was machen die meisten Menschen von uns? Sie arbeiten bis zum Rentenalter eingebunden in einem System das den Leuten vorgaukelt, wie gut es ihnen doch geht. In Wahrheit, hangelt man sich in seinem Arbeitsleben von Wochenende zu Wochenende, vom Jahresurlaub zu Jahresurlaub mit der Hoffnung auf das näher kommende Rentenalter. Dann möchte man schließlich anfangen zu leben. Optimisten! Das Leben findet jetzt statt – im Hier und Heute. Als Rentner wird man weder das notwendige Geld noch die Gesundheit haben, um all das genießen zu können was man jetzt so gerne genießen möchte. Bis es so weit ist, dass man das Rentenalter erreicht, wird man vom Arbeitgeber oder vom System nur am kacken gehalten.

Dabei werden sich verschiedener Dinge bedient, um das allgemeine Volk ruhig zu stellen. Wie zum Beispiel mit dem Wörtchen „Demokratie“.  Man gibt dem Volk die Illusion der politischen und gesellschaftlichen Mitbestimmung. Fragen wir mal 49% Verlierer (fast die Hälfte) nach einer Abstimmung was sie von der Demokratie halten. Aber eigentlich interessiert es doch eh nicht, was die „Minderheit“ darüber denkt. Die Fäden der Politik werden doch von denen gezogen, die das Kapital besitzen.

Mein persönlicher Sinn des Lebens ist es einfach glücklich zu sein und das zu machen worauf ich gerade Lust habe ohne andere zu schaden. Man lebt nur einmal und es ist Schande diese Zeit zu verschleudern. Also arbeite ich mit dem was ich liebe … mit der Kunst. Schaffe Werke und Unterrichte Abiturklassen in Kunsterziehung.  Wenn ich Lust habe, spiele ich Tennis und treibe anderen Sport. Aber auch das soziale Leben mit

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Freunden und vielen Feiern kommt nie zu kurz.

In diesem Sinne

Cheeres

… und noch einen schönen Arbeitstag. Bald ist ja wieder Wochenende.

Und wieder mal im Fernsehen

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Dieses Mal wurde ich zum Thema „Kunst aus Zement“ eingeladen. Vielen kennen dieses Produkt fast nur als Baustoff für den Häuserbau. Doch man kann viele andere Dinge aus Zement zaubern. Vor einigen Jahren wurde ich landesweit mit einer Skulptur aus Zement durch eine internationale Jury zu den zehn Besten gewählt. Seitdem wurde mein Interesse für dieses Thema geweckt.

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Was gibt es Neues unter Palmen?

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Mit Erstaunen stelle ich fest, dass ich seit einer halben Ewigkeit nichts mehr gepostet habe. Vielleicht, weil es auch nicht all zu viele Neuigkeiten gibt. Hier geht alles seinen karibischen Gang….viel Sonne, Palmen und viel Arbeit mit meinen Fotografien. Ich nutze die Zeit, um ab und zu ins Gebirge oder an den Strand zu fahren.

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Nach Haiti geschielt

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Direkt an der dominikanisch-haitianischen Grenzen wurde eine Freihandelszone eingerichtet, in der vor allem Jeans, Unterwäsche oder T-shirts produziert wird. Als ich diese Massen an Menschenmaterial am Arbeiten sah, wußte ich; Die Sklaverei wurde nie abgeschafft. Eingepfercht in riesigen Produktionshallen geht jeder seiner monotonen Arbeit nach. Für einen Hungerlohn verkaufen sie ihre Seele. Der Besuch in dieser Freihandelszone ermöglichte mir auch einen kurzen Abstecher auf das haitianische Territorium ohne Reisepass.