Als Künstler in die Universität PUCMM geladen

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Schön, wenn #Kunst noch begeistern kann!

Gestern wurde eine #Ausstellung an der Universität PUCMM in Santiago de los Caballeros / Dominikanische Republik eröffnet, zu der ich geladen wurde. Dort wurden Werke der unterschiedlichsten Kunstrichtungen von 5 Künstlern ausgestellt, zu denen auch ich gehörte. Hier konnten wir der nächsten Genration zeigen, was mit etwas Kreativität möglich ist. Ich nahm mit Holzschnitten, einem Kupferstich, Fotogtafien, Gemälden und einer Zeichnung teil. Zur Eröffnung kam ein gemischtes und internationales Publikum. Ab heute sind die Türen der Ausstellung für öffentliches Publikum und Studenten geöffnet.

Hier einige Impressionen dieser Ausstellung:

Meine Ausstellung durch das Kulturministerium der Dominikanischen Republik

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Am 10. Oktober 019 gab es vom Kulturministerium der Dominikanischen Republik eine Ausstellung, zu der ich als Künstler geladen wurde. Ich nahm mit Holzschnitten, Radierungen, Kohlezeichnungen, Gemälden und Fotografien teil. Wie immer war die Ausstellung gut besucht. Hier einige fotografische Eindrücke…

 

Unter den Gästen befanden sich auch zwei meiner Musen, die mich für meine Arbeiten inspiriert haben.

Etwas Druck gemacht…

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In dieser Woche habe ich mich wieder intensiver mit dem Holzschnitt und der Radierung beschäftigt. Da jeder Druck unterschiedlich ist, ergibt er ein jeweiliges Original. Es ist schon etwas aufwendig, sich kreativ auf dem Druckstock auszutoben, dafür entschädigt das Ergebnis teilweise sogar mit Überraschungen. Als Druckstock verwende ich Holz, Acryl- und Kupferplatten.

Jeder Druck ist nummeriert und unterzeichnet. Er kann bei Interesse direkt über mich bezogen werden. Das Werk mit der Gasmaske trägt den Titel „Contaminación“. Es ist auf 15 Stück und das Herz mit dem Titel „Amor encadenado“ auf 30 Drucke limitiert.

 

 

 

Wieder einmal im TV

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Gestern ging es in einer Kultursendung des dominikanischen TV um die Auseinandersetzung meiner Werke, sowie um den Vergleich von konzeptueller Kunst und nationalem Custumbrismo. Dabei wurden vor allem meine Fotografien und Gemälde zur Grundlage genommen.

Da ich gerade meine nächste Ausstellung plane, kommen mir die aktuellen Presseauftritte sehr gelegen, um die Neugier auf Neues aus dem Hause Drube zu wecken.

 

 

Auf der Seite der Gewinner

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52011374_10155947453766105_4040041324622118912_nAm Samstag wollte ich eigentlich nicht aus den Federn, geschweige in die Hauptstadt fahren. Dorthin war ich in einer Universität eingeladen worden, da dort die Preisverleihung für einen #Fotowettbewerb stattfand, der von einer Stiftung und der Europäischen Union ausgerufen wurde.

Irgendwie rang ich mich doch dazu durch, nach Santo Domingo zu fahren. Dabei probierte ich sogleich eine neue Transportfirma aus, die die mit einigen Punkten für sich sprach: Neue Busse, einen exzellenten Service, kostenloser Parkplatz und die Autos werden auf dem Parkplatz gewaschen. Im Bus wird in einer Minibar kaltes Wasser und Kaffee geboten. Außerdem befindet sich die Bushaltestelle in der Hauptstadt nur wenige Minuten zu Fuß von der Universität.

Dort angekommen sah ich schon große Ausdrucke einiger Fotos, darunter sich auch meine Werke befanden. Bei der offiziellen Preisverleihung wurden die Preise direkt vom Botschafter der Europäischen Union, Gianluca Grippa, überreicht. Unerwartet wurde mein Name bei der Verlesung des ersten Preises aufgerufen. Und wieder einen Fotowettbewerb gewonnen! Es ist immer wieder schön, wenn die Arbeit als Künstler belohnt wird!

Spontan ins Gebirge

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49203443_2154396538210689_6869141749990686720_nSantiago de los Caballeros, die Stadt, in der ich lebe, hat den Vorteil, dass man in relativ kurzer Zeit am Strand oder im Gebirge ist. Je nach Vorliebe kann beides auch spontan genossen werden.
Vorgestern bekam ich am frühen Abend unverhofft die Nachricht einer Freundin: „Hi Yves, wie wäre es mit einem Bier in Jarabacoa? Ich hole dich dann ab.“ Da ich für diesen Abend eh nichts gepant hatte, kam mir diese Abwechselung gerade recht.

#Jarabacoa ist ein Ort mit etwa 56.000 Einwohnern, der auf 600 Metern Höhe liegt und sich circa eine dreiviertel Stunde von Santiago de los Caballeros entfernt befindet. Dort ist das Klima stets angenehm frisch bis kühl, was diesen Ort zu etwas Besonderem in diesem tropischen Land macht. Im Januar sollte sich also unbedingt ein Pullover oder Jacke im Gepäck befinden.

49688612_302444160391742_4833190856410267648_nGegen 6:00 Uhr ging es dann los. Wir fuhren zuerst nach La Vega von wo es dann immer bergauf Richtung Jarabacoa geht. Je höher wir kamen, umso auffälliger veränderte sich die Vegetation. Palmen wurden durch Nadelbäume ersetzt. Ich fühlte mich wie in einem europäischen Mittelgebirge. Dann erreichten wir schließlich den Zielort Jarabacoa, durchquerten ihn und fuhren weiter und höher zu einem Restaurant in einem Komplex mit dem Namen „Jamaca de Dios“. Auf der Terrasse wurde ich mit einem spektakulären Ausblick belohnt. Einfach überwältigend!

Was gibt es besseres als ein spontanes Bier im Gebirge?

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Spontan an den Strand

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Da ich im letzten Artikel über die Spontanität im Leben schrieb, möchte ich euch gerne einen kleinen Einblick in mein spontanes Leben geben. Wie viele wissen, lebe ich in der #Karibik und hier ticken die Uhren etwas anders. Oftmals überrasche ich mit meiner unbekümmerten Dynamik der Gestaltung meines Alltags sogar die einheimische Bevölkerung. Und das soll etwas heißen!

49007456_10155841078466105_3698809316870979584_nVor ein paar Tagen war ich zum Abendessen bei einer Freundin eingeladen. Bei leckerem Weißwein und Pasta mit Meeresfrüchten bewegte sich unsere Unterhaltung auf das Thema #Strand. Gegen ein Uhr nachts haben wir dann solche Sehnsucht nach dem Strand verspürt, dass wir uns ganz spontan dazu entschlossen zwei Stunden lang durch kleine Dörfer zu fahren, um den Strand zu sehen und dort zu baden. Also Sachen gepackt, zu mir nach Hause, die Badehose und Zahnbürste geholt und gegen ein Uhr dreißig ging es Richtung norden zum Strand nach Punta Rucia. Einen Tag vor Silvester waren zwar die Straßen leer, aber die kleinen Dörfer hatten ihre regionalen Feiern mit Live-Musik. Da ließen wir uns es nicht nehmen, unterwegs ein Bad in der Menschenmenge zu nehmen und den karibischen Klängen des Merengue und Bachata zu lauschen.

49345217_10155841750861105_8822981506050818048_nGegen vier Uhr kamen wir dann in Punta Rucia an. Dort vermieten gute Bekannte im Casa Libre drei liebevoll hergerichtete Hütten in einer wunderschönen Atmosphäre im Einklang mit der Natur. Die Terrasse auf einer Anhöhe bieten einen direkten Blick auf das Meer, von der aus man abends spektakuläre Sonnenuntergänge beobachten kann. Ein paar Stufen aus Naturstein führen direkt hinab an den weißen Sandstrand. Ich liebe diesen Ort, da das deutsch-französische Pärchen Gertie und Marc diesem traumhaften Plätzchen in all den Jahren einen ganz speziellen Geist einhauchten. Als wir nun dort ankamen, sahen wir auf dem Gelände viele Fahrzeuge, die schon erahnen ließen, dass Casa Libre ausgebucht war. Und so war es dann auch. Wer nicht plant, darf auch nichts erwarten! So schliefen wir im geräumigen Geländewagen meiner Begleitung und nutzten nach dem Aufwachen das Bad in Casa Libre, wo wir auch mit viel Herzlichkeit zum Frühstück gebeten wurden. Nach dem Kaffee, der uns wieder Leben einhauchte, ging es zum mit Kokospalmen gespickten Strand, den wir ganz für uns alleine hatten.
Es war eine geniale Idee spontan hierher zu kommen! b9142a68-b1eb-48b2-ba6c-e9282759f110

Wie viel Spontanität verkraftet dein Leben?

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Spontane Handlungen versüßen unser #Leben. Wenn unser #Alltag ständig geplant und strukturiert ist, verliert es die Würze aber auch die Essenz, und die Monotonie würde uns dominieren. Der Ausbruch aus der Tretmühle unseres Daseins und somit auch aus der gesellschaftlichen Denkweise, die unser Handeln bestimmt, ist einfach notwendig, um nicht in der Eintönigkeit zu ertrinken. Viele leben nur für eine bezahlte Tätigkeit, die einem gerade mal am kacken hält. Sie vergessen darüber hinaus was es bedeutet zu leben und nicht nur zu existieren. Eine Lebenszeit die wir so ausfüllen, dass wir uns glücklich fühlen, bestimmt unsere #Lebensqualität. Wer sich diese Glücksgefühle nicht einfordert, wird zu einem roboterähnlichen Werkzeug der Gesellschaft, das einfach nur funktioniert und einem Automatismus nachgeht.

Ich suche immer wieder die Abwechselung und Spontanität in meinem Leben. Wer mich kennt weiß, dass mein Leben als Künstler rechte Boheme angehaucht ist. Für mich ist es schwierig die Monotonie des Alltags zu akzeptieren. Das kann nicht der Sinn meines Lebens sein! Ich sehe einfach keinen Zusammenhang darin für andere zu schuften, die mir dann vorgaukeln wollen, dass meine Lebensqualität von materiellen Dingen abhängig sind, die ich mir letztendlich nur als billige Kopie leisten kann. Billige Augenwischerei für Menschen die wenig analysieren! Jeder sollte sein Leben auf seine Weise Leben, um sein Glücklichsein (ich verwende absichtlich nicht das Wort „Glück“) zu finden. Letztendlich haben wir doch alle nur ein einziges Leben, dessen Zeit begrenzt ist.

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Muss man sich selber lieben, um andere lieben zu können?

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45609731_10155728171166105_4089485499234779136_n (1)Immer wieder höre ich, vor allem nach der Beendigung einer längeren Beziehung, über die Selbstfindung aus therapeutische Lösung, um den Trennungsschmerz zu verarbeiten. Es soll sich Zeit für sich selbst vorgenommen werden, um sich wieder selbst lieben zu lernen. Dieses Thema habe ich mit verschiedenen Psychologen diskutiert und sehe diese Form der Schmerzbewältigung sogar teilweise als Gefahr. Die Selbstliebe sollte für meine Begriffe in der Natur des Menschen liegen, vorausgesetzt es gibt keine psychischen Störungen, bei denen sich selber Schmerzen zugefügt wird. Schützen wir uns in der Regel vor Gefahren, damit uns nichts passiert, vor Schmerzen oder achten auf unsere Hygiene. Dies ist ein Bestandteil dieser Selbstliebe. Würden wir das machen, wenn wir uns hassen würden?

Was passiert, aber wenn wir versuchen diese Eigenliebe krampfhaft zu steigern und dafür anfangen uns zusätzliche Zeit zu widmen? Dann kann es passieren, dass diese Zeit mit uns süchtig macht und wir in narzisstischen Strukturen ertrinken. Je länger eine Person in einem Single-Haushalt lebt, entwickelt sich eine Eigendynamik mit einem eigenen Lebensstil und Lebensrhythmus. Je länger diese Zeit andauert, umso schwieriger wird es, eine andere Person als festen Partner an seiner Seite zu akzeptieren, da das eigene Leben aus den Angeln gehoben wird. Irgendwann kann es passieren, dass diese zeit, die für sich genommen wurde, in ein Desinteresse an festen Bindungen oder gar in eine Beziehungsunfähigkeit endet.