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…ja auch so konnte es gehen! Und zwar ohne das schwer verdiente Spendengeld auf das Konto einer Hilfsorganisation zu überweisen, die schon genug damit zu tun hatte, sich selbst zu verwalten.

Mein Ex-Kollege, der Ingo, setzte sich mit mir am gestrigen Sonntag in Verbindung und wir haben gemeinsam überlegt, wie man ohne größeren Aufwand effektiv helfen konnte. Diese Frage stand wohl schon am Freitag in der Firma im Raum. Da ich mich als Fahre für einen Konvoi nach Haiti einschrieb, der vor allem Trinkwasser geladen hatte, konnte man doch da einige Flaschen beistellen. Man wusste es in sicheren Händen einer Kirchengemeinde, die Partnergemeinden im Krisengebiet betreute.  Mit dieser Idee ging der Ingo heute zur Arbeit, schilderte es den Arbeitskollegen und nahm eine spontane Spendensammlung vor. Noch vormittags, dominikanischer Zeit, gab er mir eine Summe bekannt, wofür ich Wasser kaufen sollte. Also fuhr ich zur Bank, um den Betrag abzuheben und dann direkt zu einer Fabrik für Trinkwasseraufbereitung und Wasserhandel. Nach einigen süßen Worten wurden wir uns auch über den Preis einig. Ganze 2400 Flaschen Trinkwasser wurden ausgehandelt. Schon stand ich vor einem unerwarteten Problem. Wie bekam ich diese hohe Anzahl an Wasserflaschen  zum Sammellager? Mit einer so hohen Anzahl hatte ich nicht gerechnet. Doch dieses Problem wurde kurz darauf durch einige Telefonate gelöst, ein Transportunternehmen schickte einen Pick up, der bis zum Rand beladen wurde. Es konnte los gehen! Im Sammellager der Gemeinde angekommen staunte man nicht schlecht über die unerwartete Spende eines deutschen Unternehmens.

Ich ziehe meinen Hut vor den spontanen Spendern der EMZ aus Recklinghausen, die zeigten, wie man so etwas recht unkompliziert auf die Beine stellen konnte! Warum um tausend Ecken denken, wenn es einen Weg durch die Mitte gab!

Danke im Namen der haitianischen Opfer für 2400 Flaschen Trinkwasser durch Mitarbeiter der EMZ!

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