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Um immer schneller mehr Geld scheffeln zu können, wird keine Schweinerei gescheut, den Endkunden vorsätzlich zu vergiften.  Man geht über Leichen und schaut über die Risiken einfach hinweg.
So nehmen wir bei frisch gekauftem Obst und Gemüse Stoffe auf, von denen wir lieber nicht wissen wollen was sie alles in unserem Körper bewirken. Hoch lebe der Kapitalismus, in dem der Profit einen höheren Stellenwert, als dem der menschlichen Gesundheit einnimmt.  Können wir uns davor schützen?  Vielleicht mit Bio-Produkten?

Ich selbst gehörte immer zu der Gruppe, die „Bio“ belächelte. Wie schnell denkt man bei diesem Wort an Strickpullis, langen Haaren und Naturfetischisten! Doch wurde ich eines besseren belehrt.

Als ich Bananenplantagen von BioTropic besuchte, war ich doch positiv überrascht wie man sich hier um das Wohlergehen des Endverbrauchers und auch um die Angestellten sorgt. Vergeblich hielt ich Ausschau nach Öko-Fuzzis oder fossilen Alt-Hippies in Batik-Stoffen und Jesus-Latschen. Modern und aufgeschlossen wirbt das Unternehmen für Bio.
Hand in Hand arbeitet man mit Kleinbauern aus der Region Mao in der Dominikanischen Republik zusammen und versucht sie von der ökologische Landwirtschaft zu überzeugen. Nur bei Erfüllung gewisser Auflagen kommt man ins Geschäft und davon profitiert nicht nur der Endkunde, der am Ende der Nahrungskette auf einer gesunden Banane kaut, sondern auch der haitianische Gastarbeiter, der bei 40°C mit der Machete gegen eine Bananenpflanze kämpft,um ihr eine Staude zu entreissen. Denn er weiss, dass auf ihn laut dieser Auflagen eine saubere Toilette, Waschbecken mit fliessend Wasser und eine Kantine wartet, wo er zu Mittag essen kann. Vielleicht belächeln dass nun einige meiner deutschen Leser –  aber es soll hier einfach fairer zugehen , als man es im Normalfall gewohnt ist.  Natürlich kann  der deutsche Bananenbeisser weit weg von diesen Plantagen genussvoll seine Frucht verzehren, denn selbst beim Waschen und Verpacken der Ware wird auf Hygiene in Form von Gummihandschuhen, Schürzen, Rauch- und Tierverbot in den Packsationen etc.  geachtet.
Auf giftige Spritzerei verzichtet man komplett. Zwar kämpft man gegen Schädlinge oder Pilzbefall wie David gegen Goliat – aber das sollte dem Endverbraucher auch die paar Cent im Supermarkt wert sein.

Fazit: Ich wurde überzeugt und achte, wenn es um Bananen geht, auf organischen Anbau!

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