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Es ist Nacht, versunken in meinen antiken Büchern denke ich über die alten Schriftsteller und Poeten nach, die schon längst gestorben sind. Von den wenigsten kennen wir das Leben, meistens müssen wir uns mit Eckdaten die das Geburts- und Sterbedatum enthalten begnügen.  So ging es mir schon als kleiner Junge, als ich mit meiner Großmutter über den Friedhof schlenderte. Ich war neugierig! Hinter jedem auf dem Grabstein eingemeißelter Name verbarg sich eine Geschichte. Und keiner konnte sie mir erzählen.

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Heute leben auf dieser Erde etwa 7,47 Milliarden Menschen. Also 7,47 Milliarden Einzelschicksale mit schönen, langweiligen oder schrecklichen Geschichten. Wer von diesen 7,47 Milliarden wird es schaffen, dass man noch in der nächsten Generation über sie spricht? Viele! Wie sieht es mit der übernächsten Generation aus? Weniger! Wer es schafft, dass man danach noch über ihn spricht, der hat der Welt in irgendeiner Form hinterlassen und man findet denjenigen in Büchern wieder. Aber auch von denen weiß man mit der Zeit immer weniger.

Ist der Sinn des Lebens zu sterben und vergessen zu werden?

Allen eine schöne Woche!

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